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Anonym vom 27.02.2007 14:05:36
Mein erster Kontakt ist ein schreibendes Genie. Er hat mich schon mit seinen Satzaufbauten verführt und hatte immer die richtige Antwort für meine tausend verunsicherten Fragen... war schließlich mein -Erster- in dieser Plattform.
Jedenfalls merkte ich, dass er von der schreibenden Gilde sein muss und ich fragte ihn danach.
Seine Antwort war sehr geheimnisvoll. Er schrieb mir, dass er beruflich leicht verletzbar sei und ich ihn sofort im Internet finden würde... hm... ist er ein berühmter Schriftsteller? oder ein Kritiker? ...ich habs akzeptiert und ließ es dabei!
Für das Treffen tauschten wir die Telefonnummern und er konnte es nicht aushalten und wollte mich anrufen. Fand ich unmöglich und wollte es nicht. Aber die Spannung war dann nicht mehr auszuhalten und ich schrieb, dass ich ihn jetzt anrufe... gut!... ich bin nervös und wähle eine Festnetznummer... am andern Ende ein tiefe sonore Stimme... Schreck laß nach... Mist der AB!... die Stimme spricht weiter... wie bitte?... (ich glaube in dem Moment muß ich sehr dämlich ausgesehen haben!)
Er ist Pfarrer!
Der AB war von seiner Gemeinde... ich hatte auf einmal total weiche Knie, dabei bin ich Atheist.
Komischerweise waren mein Emails nach diesem Vertrauensbeweis (ich weiß und hoffe, dass er hier nicht reinguckt!)sehr von verdächtigen Wörtern durchsetzt, ich grüßte mit -dein Sex-Engel- und der heiße Talar war Thema... mit dem er seine Schäfchen verzaubert...und ich ehrfurchtsvoll vor ihm in die Knie gehe um in Demut sein...(na den Rest behalte ich für mich)... war sehr eigenartig! Da mußte ich wohl etwas abarbeiten!
Ich danke dir Gott, dass ich das erleben durfte.
oder besser dank an www.seitensprung.de

Anonym vom 11.10.2006 09:18:11
So richtig witzig fand ich mein Erlebnis zwar nicht, aber inzwischen kann ich drüber schmunzeln!
Jeder weiß ,wie schwierig ist es jemanden auf gleichem Niveau zu finden.., schon die mails müssen ansprechend sein,die Stimme am Telefon sympatisch und es muss erotische ,vielleicht sogar geile Stimmung aufkommen und ein Treff bei einer Tasse Kaffee sollte Gewißheit geben,dass die Chemie stimmt!Das alles passte sehr gut und es gab am Telefon heiße Kommunikation, wobei ich mich immer ausziehen sollte(und auch wollte) ,das machte irre Spass auf die Realität...endlich klappte ein Treffen im Hotel! Nach einem leckeren Cocktail gingen wir auf`s Zimmer und die -Ausziehfantasie- wurde Realität.., aber dann dachte ich ja, dass es jetzt erst richtig los geht, was danach folgte war aber so was von nichts, dass ich es bis heute kaum fassen kann.Sein sehr kleiner Penis brachte mir wirklich keine Freude und dass Männer mit kleinem Penis durch besondere Geschicklichkeit ausgleichen können,kann ich leider nicht bestätigen.Es ist wohl eher so, dass manche Männer glauben nur der Anblick eines noch so kleinen.aber errigierten Gliedes, die Frau von einem zum anderen Orgasmus treiben muss!Ich fuhr also unbefriedigt am Abend nach Hause, zum Glück wartet mein Mann -immer- auf mich und wir haben tollen Sex.., am Morgen fuhr ich noch einmal ins Hotel, ausgerüstet mit einem Fotoaparat und ließ mich von ihm beim ausziehen fotografieren..das heizte ihn zwar wieder an, doch wieder folgte eine -nullnummer-...er verstand nicht, warum ich keinen weiteren Kontakt wollte, war es für ihn doch toll gewesen!!!
Die Fotos haben uns bis heute viel Freude bereitet..und inzwischen frage ich genauer nach,bevor...!

Anonym vom 12.09.2006 12:53:59
Es begab sich Tausende von Kilomentern fern der Heimat. Ich stehe mitten in der Nacht an der Rezeption und möchte einchecken, da höre ich wie man mich mit meinem SP Nick leise grüßt.
Hm, fall ich jetzt in Ohnmacht oder was tue ich?
Einfach mal rüberschaun und grinsen und...ihn erkennen.
Das war doch einer aus deinen anfänglichen Mailfluten.
Wir nehmen alle unsere Schlüssel in Empfang und gehn an die Bar um uns noch einen zu genehmigen nach dem langen Flug. Wir plaudern zusammen, lassen uns aber überhaupt nichts anmerken. Außer dieser Begrüßung seinerseits keinen Ton im ganzen Urlaub. Auch seine Begleitung erwähnt nichts von SP. Seine Frau ist es nicht, das spüre ich sofort und peile natürlich immer mal unauffällig rüber zu ihnen.
Wir sehen uns täglich, haben ja das gleiche Hobby, allerdings könnte ich Gras fressen vor NEID.
Permanent kommen sie aus ihrem Zimmer für die geliebte Zigarette danach. Haben dies gut.
Am Abreisetag dann fasse ich es nicht.
Wir stehn am Flughafen und warten auf unsere Koffer.
Er hat ledidiglich einen Aktenkoffer und sein Schlepptop, sie nimmt beide Koffer an sich und die Verabschiedung findet schon vor dem Ausgang statt.Er geht also, ich stehe mit ihr da und schaue verwundert. Da lacht sie und meint: Tja, das ware eine Geschäftsreise! Ich habe ihm alles was er für die Reise braucht gekauft, das nehm ich nun mit nach Hause und im Oktober machen wir das gleiche nochmal!
Beneidenswert und gut geplant. Spätestens jetzt wusste ich warum dieser Mann nur unter Wasser oder auf der Bude war und die Sonne gemieden hat wie die Pest!


daisyduck vom 20.07.2006 17:00:18
Es ist Montag, ich komme am Hbf Frankfurt an, habe einen lieben Freund besucht und mir so noch ein paar Stunden für mein Date mit Conrad herausgeschunden. Mein Date, ja, es ist das zweite erst und ich bin wieder sehr aufgeregt. Zwar nicht so extrem wie beim ersten aber immerhin (heute weiss ich, dass es auch nach vielen vielen Dates nicht anders sein wird). Ich werde abgeholt - wie lieb. Alleine der Geruch nach seinem Parfum gemischt mit dem herrlichen Tabak seiner Pfeife lässt mich dahinschmelzen. Die (viel zu kurze)Fahrt geht in ein Motel, welches wir uns ausgesucht haben, sauber und anonym. Mehr braucht es nicht, wir haben uns.
Beim Motel angekommen müssen wir feststellen, dass Messe ist in Frankfurt - und wir haben nicht reserviert! Na super! Toll geplant! Das fängt ja gut an! Also ab ins Auto, Handy raus, meinen o.g. Freund anrufen mit der Bitte um Inet-Recherche nach einem nicht ausgebuchten Hotel. Mitten in dieses Gespräch platzt telefonisch Conrads Frau! Mir bleibt fast das Herz stehen, hat sie etwas gemerkt? Nein, sie möchte nur ganz banale Dinge klären. Puh, Glück gehabt. Also, wieder bei unserem Freund anrufen, er hat mittlerweile ein Hotel gefunden, nicht sehr weit und mit noch freien und bezahlbaren Zimmern. Juch-Hu!
Hingefahren, eingecheckt - leider weniger anonym wie im Motel, denn der Ausweis wurde verlangt, aber egal. Noch nicht mal das süffisante Grinsen der Portiersfrau interessiert. Endlich alleine, Handys abgeschaltet, es kann los gehen und was soll nun noch schief gehen? Die -netten- Details überlasse ich Eurer Fantasie :-) bis zu diesem Punkt: -mittendrin-, Conrad liegt hinter mir, höre ich ein -HUCH - HILFE-. Hmmm, ich drehe mich um und sehe - NICHTS. Schaue tiefer, und da hängt mein Conrad bewegungsunfähig zwischen den auseinander gerutschen Betten, die Arme und Beine rechts und links auf den Matratzen - wie ein Maikäfer auf dem Rücken - und schaut mich hilflos an. Aber was soll ich tun? Was kann ich tun? NICHTS, denn ich platze los vor lachen, kugele mich laut lachend auf dem Bett. Diese Situation, dieses erstaunte Gesicht... nur noch göttlich. Nachdem ich Conrad mit meinem Gelächter angesteckt habe, verlässt ihn die Kraft und er plumpst auf den Boden - weg ist er. Was zu noch viel mehr Gelächter führt, solange bis uns alles weh tut, von den Tränen mal ganz abgesehen.
Als wir uns wieder einigermassen beruhigen, Conrad sich aus seiner misslichen Lage befreien kann und wir wieder -ordentlich- auf dem Bett liegen, sagt er: -Passt doch 100%ig!- Ich sehe ihn fragend an. -Na, in Deinem Profil steht doch -ich biete und erwarte Humor, auch wenn im Bett mal was schief geht-- und strahlt über das ganze Gesicht.
Das ist nun 18 Monate her. Ich danke Dir für diese glückliche Zeit, mein Schatz und hoffe auf ein vielfaches an Zeit und Glück mit Dir gemeinsam. Ich liebe Dich von ganzem Herzen.

Anonym vom 17.07.2006 20:02:35
Reinlichkeitswahn

Wir hatten uns bereits zweimal getroffen, aber außer heißen Küssen und ein wenig fummeln war noch nichts passiert. Aber heute... da sollte es passieren. Wir küssten uns, streichelten uns, zogen uns aus... alles ganz normal. Als wir schließlich nackt auf dem Bett lagen, erkundeten wir unsere Körper... mit Händen, Augen und der Zunge... :-) Ich glitt zwischen seine Beine und widmete mich seinem besten Stück. Nur... hatte ich ein äußerst seltsames Gefühl der Trockenheit im Mund. Es war ganz komisch... ich konnte soviel Spucke im Mund sammeln wie ich wollte, es rubbelte irgendwie richtig vor Trockenheit, war pelzig in meinem Mund. Das machte keinen Spaß und ich hörte dann auch auf.

Sowas hatte ich noch nicht erlebt, und ich habe schon viel erlebt:-)) Als ich wenig später neben ihm lag, flüsterte ich ihm ins Ohr: "Schatz... sag mal... was ist denn da an deinem Freund los? Der ist so... so... (wie sag ichs ihm?)... bisschen anders... fast wie gepudert. Er schaute mich verwundert an... "Süße, ich benutze Trockenshampoo, das mache ich schon seit Jahren und es hat noch nie gestört".

Ich dachte ich höre nicht richtig und prustete los vor Lachen, er lachte lauthals mit.

Das Thema war geklärt... er ging ins Bad und wusch sich das Trockendingsbums von seinem Prachtstück... und ich konnte ihm nun ohne Hindernis einen Blowjob verpassen, bis ihm fast Hörner wuchsen. *kicher

Natürlich nahm ich ihm das Versprechen ab, nie wieder Trockenshampoo...

Es geht nichts über einen gepflegten Mann... aber Mann kanns auch übertreiben.

Fem:-)

Makemyday vom 10.07.2006 22:15:07
Vor einiger Zeit habe ich hier schon einmal von einer recht witzigen Begebenheit erzählt, die ich nur erleben durfte, weil ich auf diese Seite hier gestoßen bin. Möglicherweise erinnert sich der/die ein oder andere noch an die Schlüssel-Geschichte einer lauen Sommernacht. ;-) Viel ist seitdem geschehen - mit dem Herrn aus der damaligen Geschichte habe ich noch losen Kontakt, aber wir wussten ja damals schon beide, dass wir einfach zu weit auseinander wohnen, um die Art von Affäre zu realisieren, die wir beide wollten. Und so ist letztlich jeder seines Weges gegangen - und jeder hat sein "Glück" gefunden und befindet sich in einer wunderbaren Affäre. Jedenfalls bis zum heutigen Zeitpunkt. Eine Erlebnis jedoch, das ich mit ihm (oder wegen ihm) hatte, finde ich nach wie vor sehr witzig (und da er anonym bleibt, wird er sich möglicherweise erkennen, aber mir bestimmt nicht böse sein, dass ich davon erzähle):
Eine Zeitlang fuhr besagter Mann regelmäßig in meine Gegend, hielt sich dort ein paar Tage auf und fuhr dann wieder heim. Letztlich war er aber immer nur auf der Durchreise und konnte sich auch nur schwer mehr als ein paar Stunden abringen, wenn überhaupt so viel Zeit blieb. Nun ja, fuhr er mit dem Auto, haben wir es ein paar Mal so eingerichtet, dass wir uns trafen und dann im Auto ein paar heiße Augenblicke erlebten. Einmal jedoch rief er mich an und verkündete, er führe diesmal mit der Bahn und ob ich nicht Lust hätte ... natürlich hatte ich. Und so begab es sich dann, dass ich an einem recht warmen Sommertag zunächst mal in unauffälligen Alltagsklamotten das Haus verließ um nach Köln zu fahren (ich fuhr offiziell zum Shoppen). In einem Parkhaus schmiss ich mich dann in ein Kleid nebst den unverzichtbaren Halterlosen - jepp, ich stand neben meinem Auto und hab mich umgezogen, ich bete bis heute, dass keine Kameras installiert waren - und ging zum Hauptbahnhof. Dort kaufte ich schnell ein Ticket von Köln nach Bonn und wieder zurück (man weiß ja nie) und beeilte mich auf den Bahnsteig. Mein Süßer fuhr erste Klasse und wir hatten vereinbart, dass er mich am Wagen gleich hinter der Lok erwarten würde. Während ich auf dem Bahnsteig stand, dachte ich, ehrlich gesagt schon, dass ich eigentlich geisteskrank sein muss, das zu tun, was ich gerade vorhatte - oder einfach abenteuerlustig. Nun ja, der Zug lief ein, die Türen öffneten sich und da stand er und strahlte mich an. Niemand stieg an dieser Tür ein oder aus und so zerrte er mich nach einem gierigen Begrüßungskuss augenblicklich hinter die Tür, die sich im ICE halt direkt hinter der Eingangstür befindet. Was sich in den folgenden 25 Minuten auf dem Weg von Köln nach Bonn abgespielt hat, werde ich Euch NICHT erzählen (hähä) - nur so viel, dass wir ein perfektes Timing hatten und ungefähr eine Minute vor Erreichen des Bonner Hauptbahnhofes unbemerkt - und vom Schaffner unbehelligt - die kleine Kabine wieder verließen, die Zeuge höchst unmoralischen Treibens geworden war. Wenn ich damals gewusst hätte, dass mein "Abenteuer" jetzt erst anfing, hätte ich so etwas vielleicht nie gemacht - oder ich hätte mir bessere Strümpfe gekauft ... kicher ... wie auch immer, schon als wir in Bonn einliefen (wir küssten uns zum Abschied noch mal heiß und innig), merkte ich, dass einer meiner beiden Halterlosen ein wenig zu lose war, und ich versuchte noch schnell, das Teil noch mal ein wenig hochzuziehen, aber es rollte sich ständig runter. Verflixt und zugenäht! Der Zug hielt an, die Tür öffnete sich, ich musste aussteigen, der Strumpf rollte weiter. Ich raus auf den Bahnsteig und schickte ein Stoßgebet gen Himmel, dass der Strumpf bitte halten möge - aber für Sünderinnen meines Kalibers war wohl grad keine Sprechstunde und so rollte der Strumpf mit jedem Schritt, den ich auf dem Bahnsteig Richtung Treppe zurücklegte, unaufhörlich ein Stück weiter runter. Der Zug rollte an, ich grinste schäl in Richtung der verspiegelten Scheiben und hatte keine Ahnung, ob meine Verzweiflung bzw. der Abrollstrumpf von drinnen bemerkt worden war. Als ich schließich kurz vor der Treppe und mein Strumpf aber schon unterhalb des Rocksaums angelangt war, packte mich die Panik und ich wollte möglichst unauffällig durch den Seitenschlitz des Kleides greifen und zumindest ein weiteres Abrollen verhindern. Doch es war schon zu spät, der Strumpf war bereits am Knie angelangt, ich musste ihn quasi hochreißen, natürlich mit dem Ergebnis, dass es für meine Begriffe viel zu laut "Ratsch" machte. Und ein kurzer Blick an meiner Seite runter bestätigte, dass ich nunmehr nicht nur mit halb runtergerolltem, sondern auch noch mit riesengroßer Laufmasche verziertem halterlosen Strumpf mitten auf der Treppe im Bonner Hauptbahnhof stand. In so einem Augenblick schießen einem alle möglichen Gedanken durch den Kopf, davon ist im-Boden-versinken-wollen noch der Harmloseste. Ich sah mein Heil schließlich im Containcance-Bewahren und so hielt ich mit einer Hand mein Kleid leicht gelupft und gleichzeitig den Strumpf fest. Auf diese Weise schritt ich (oder besser humpelte ich in etwas gekrümmter Haltung) tapfer durch die Unterführung, die nächste Treppe wieder hoch und konnte erstmals aufatmen, denn mein Zug zurück nach Bonn stand schon auf dem Bahnsteig. Dort verschwand ich unmittelbar auf der Toilette, entledigte mich fluchend beider Strümpfe und konnte dann, endlich wirklich entspannt die Heimfahrt antreten. Meinem Holden habe ich diese Begebenheit erst viel später erzählt, denn er hatte natürlich von all dem nichts mitbekommen. Als ich jedoch im Zug zurück nach Bonn saß, erhielt ich noch eine SMS von ihm, dass das ja wohl eine Nummer gewesen sei, von der wir, wenn sie nicht so unglaublich verboten wäre, unseren Enkeln noch erzählen würden. Dazu kann ich nur sagen: Allerdings! Und ich finde es schön, sie zumindest, Euch mal erzählt zu haben.

donnaAnnA vom 06.07.2006 23:04:55
Tücken der Technik – oder – Einfach Unvermögen – oder – einfach nur peinlich??
Jedenfalls war es so, dass auch ICH MicH ab und zu in ein sehr nettes kuscheliges Hotel (er hat bei der Wahl wirklich ein gutes Händchen) gefolgt bin. Dort gab es außerordentlich nette Zimmer, entweder mit eigener Sauna, Whirlpool (sogar mit Fernbedienung ausgestattet), Wasserbett, verspiegeltes WC oder sogar ein echtes Trapez in einem Zirkuszimmer. Als wir den Whirlpool eines Abends ausprobieren wollten, voller Vorfreude auf die blubbernden Blasen und das Ambiente so richtig mit diversen „Kleinigkeiten“ vervollständigt hatten, glitten wir in die Wanne. Abwechseln versuchten wir dann die Fernbedienung zu bedienen, aber ob es einfach unser Unvermögen war mit soviel Hightech umzugehen oder ein Fehler in selbigem System, wir brachten das Ding nicht ans Blubbern. Da wir aber nicht wirklich darauf verzichten wollten kam uns die rettende Idee telefonisch an der Rezeption nachzufragen (die bieten ja ihre Hilfe in diesem Fall ausdrücklich an!). Peinlich berührt und sittlich mit Handtüchern notdürftig bedeckt stiegen wir aus der Wanne und warteten auf die rettenden Hände. Gerüstet mit dem nötigen „know-how“ erschien dann auch umgehend der Wirt, im Schlepptau eine „Auszubine“ (für jeden etwas…) und brachte das verflixte Ding dann tatsächlich im Handumdrehen dazu DAS zu tun, was wir nicht fertig brachten. Der entspannende Ausklang des Abends war gerettet … und KEINE vielsagenden Blicke verfolgten uns am nächsten Morgen weder beim Frühstück noch beim auschecken … DAS nenne ich Dienst am Kunden ?
(Für Auskünfte über dieses Hotel stehen WIR gerne zur Verfügung)

mich61 vom 06.07.2006 22:26:24
Dienst am Gast? Oder eher Neid?
In einem richtig netten Hotel ist mir einmal folgende Geschichte passiert...
Ich hatte Besuch von meiner SP. ( Und um gleich neugierigen Fragen aus dem Weg zu gehen - NEIN, es war wieder NICHT donna, auch DAS war vor ihrer Zeit ). Ziemlich lange sogar. Wir hatten einen sehr schönen und "intensiven" Abend. Als sie dann nach Hause gehen musste, hab ich sie selbstverständlich zum Auto gebracht. Das war so gegen 5 Uhr morgens, ich war natürlich nicht richtig gut angezogen, klar, ein bisschen Schlaf wollte ich ja schon noch bekommen. Also raus auf den Parkplatz, in Badeschlappen, Schlüssel in der Hosentasche. Nachdem wir uns verabschiedet hatten ging ich zurück. Schlüssel ins Schloß, umdrehen - die Tür geht nicht auf. 2. Versuch - sie lässt sich nicht schließen! Nach einigen Minuten bekam ich einen ecten Schreck - die Frühstücksdame kam, und zwar aus der Hotelküche! Sie war - wann auch immer - an uns vorbei ins Hotel gegangen. Dabei hatte sie die Tür entriegelt - ich hätte einfach nur drücken müssen!
Als ich dann morgens auscheckte, sah sie mich so seltsam an... und sagte dann: "Sie haben schon ein schönes Leben, nicht wahr?". Ich fand, es wäre ganz in Ordnung ;-) Wenn ich jetzt in diesem Hotel übernachte bekomme ich IMMER ein Doppelzimmer - egal was ich buche. Und... Sie schiebt immer die Betten zusammen... Ob sie wohl doch etwas gehört hat?

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